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Viviane Reding zur „IT-Persönlichkeit des Jahres“ gewählt

Das Technikmagazin CHIP verleiht auch dieses Jahr wieder die CHIP-AWARDS für herausragende Leistungen der digitalen Welt auf der CeBIT in Hannover. Dieses Jahr geht der Award in der Kategorie „IT-Persönlichkeit des Jahres“ geht an die EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, Viviane Reding. Viviane Reding war nicht zuletzt massgeblich daran beteiligt, dass das umstrittene ACTA-Vorhaben dem Europäischen Gerichtshof zur Prüfung vorgelegt wurde. In ihrer diesbezüglichen Stellungnahme heisst es unter anderem:

The EuropeanUnion therefore stands for a freely accessible Internet and for freedom of expression and freedom of information via the Internet.

und

Copyright protection can never be a justification for eliminating freedom of expression or freedom of information.

(Quelle: http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/reding/pdf/quote_statement_en.pdf)

Auch sonst setzt sich die EU-Kommissarin an vorderster Front für Bürgerrechte, Meinungsfreiheit und Datenschutz ein. Im Vorjahr erhielt übrigens die EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes die Auszeichnung für ihren Kampf gegen Monopolstellungen großer Konzerne wie Microsoft und Intel.

Am Rande sei erwähnt, dass die CHIP-Redaktion auch jedes Jahr einen Preis für die „Bremse des Jahres“ verleiht. Dieser ging im Jahr 2011 an die GEMA. Bleibt abzuwarten, wer diesen Preis diesmal erhält …

P.S.: Wem die CHIP zu bunt ist, der erhält auf techfacts.de sehr übersichtlich weitere Computernews aus allen Bereichen.

 

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2 Kommentare zu „Viviane Reding zur „IT-Persönlichkeit des Jahres“ gewählt“

  • Tim:

    Das die GEMA als Bremse gewählt wurde, kann ich nicht nachvollziehen. Schließlich setzt sie sich für die Refinanzierung des Urheberrechts ein und hat auch einen kleinen Erfolg gegen youtube erzielt. Viel interessanter als die Preisträger wäre die Begründung. Schließlich sollten die Preise nicht aus dem Bauch heraus verliehen werden.

    • Wo Schatten ist, ist auch Licht, dies gilt auch für die GEMA. Natürlich prägt die GEMA urheberrechtliche Fragen mitunter auch positiv. Allerdings zeigt grad wieder ein aktuelles Beispiel, dass die GEMA offensichtlich keinen Spaß versteht. Der Artikel des Kollegen Dr. Thomas Hoeren, http://blog.beck.de/2012/08/07/ist-die-gema-mafioes, hat diese Institution derat verstört, dass man den Kollegen gleich mit einer Abmahnung bedacht hat. Ich finde ein solches Verhalten merkwürdig bis peinlich. Wenn man liest, welches Verhalten der GEMA Anlass für die prägnante – und offensichtlich rhetorische – Frage des Kollegen war, so geht der Preis als „Bremse“ völlig in Ordnung.

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